Als ich vergangenen Samstag in der Küche stand, um das Essen für 16 (!) Personen vorzubereiten (Wer kommt eigentlich auf sowas?!), fiel sie mir plötzlich in die Hände: Diese eine kleine Kartoffel, die ich unter hunderten unförmiger, nichtssagender, dänischer Artgenossen entdeckte. Da hatte sich doch das stundenlange Schälen bis zur Taubheit des rechten Zeigefingers gelohnt. Und da sagt noch mal jemand, wir hätten nicht mit Liebe gekocht…
Sein Ruhebett fand das Herzchen dann hier – kann es etwas Schöneres für eine Karoffel geben? Wohl kaum!
Wuuuhuuuuuuu, ich flipp aus! Seit ich heute Nachmittag ein Ticket für das Robyn-Konzert am 12. März 2011 in Berlin erstand, habe ich ungefähr diesen Gesichtsausdruck:
http://www.nila.at/page/3
Und ich glaube, der geht jetzt 4 Monate nicht mehr weg!
Trotz allen Widerwillens war die Anmeldung bei Facebook doch noch für was gut! Robyn hat mich nämlich höchst persönlich über ihre Zusatzkonzerte informiert, jawohl! Und dann musste man einfach nur noch schnell sein. Vorhin war ich dann erstmal beim Power-Yoga-Kurs, um meine ungebremste Freude wieder in normale, arbeitsfähige Bahnen zu lenken. Als der Pegel dann immer noch zu hoch war, um einen klaren Gedanken zu fassen, fing ich an, die Wohnung zu putzen – und selbst da – die pure Freude!
Ich glaube, ich dance jetz noch ein bisschen on my own und morgen früh in der Uni, wenn die Case Study dran is, weiß ich – was auch passiert – ich bin indestructible!
Da soll mal noch einer sagen, die Deutschen seien verrückt nach Bier. Hier in Dänemark hat der Gerstensaft einen eigenen “Nationalfeiertag”* – den J-dag! Jeweils am ersten Freitag im November bringt Tuborg das Julebryg (Weihnachtsbier) auf den Markt, wo es dann für nur sechs Wochen erhältlich ist. Das als “starkes Pilsner” beworbene Nationalgesöff (5,6 % Vol.) in der traditionellen blauen Flasche mit weißen Schneeflocken wird seit 1981 gebraut und ist in Dänemark wohl bekannter als der Weihnachtsmann. Die Poesie des Tuborg-Marketings beschreibt es als “dark-golden with a fresh aroma of caramel, grain, liquorice and blackcurrant”, doch ich kann euch versichern: Es schmeckt nicht anders als das “normale” ganzjährig verkaufte Bier! Aber darauf kommt es auch gar nicht an. Für die Dänen zählt vielmehr das soziale, kulturelle Event – das Teilen einer Tradition.
Der Hype, den Tuborg mit seinem Weihnachtsbier ausgelöst hat, ist meinem deutschen Brand-Management-Dozenten und seinem dänischen Kollegen sogar ein Forschungsprojekt zum Thema “Performatives Branding” rund um den J-dag wert. Was erleben die Dänen an diesem Tag, welche Rituale und “performances” werden in Zusammenhang mit der Marke Tuborg sichtbar, welche verschiedenen Rollen haben die Teilnehmer… Das und mehr versuchen Matthias und Co. unter anderem durch Vor-Ort-Interviews am J-dag rauszubekommen: “The later the evening the harder it is to get valuable data from the participants. Sometimes it was not even possible for us to transcribe our video material because we couldn’t understand anything…”
Dieses vorweihnachtliche Großereignis wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen und so sahen wir gestern Nacht hunderte Santa-Cläuse und Weihnachtselfen mit tuborg-blauen statt roten Zipfelmützen auf den regnnassen Straßen von Odense. Neben dem dänemarkübergreifenden get-together galt natürlich vor allem das drink-together-Motto – und das am besten for free. Und so hieß es für echte J-dag-Fans, den Tuborg- bzw. Carlsberg-Truck in der Stadt aufzuspüren und das erste Weihnachtsbier des Jahres um Punkt 20.59 kostenfrei abzugreifen. Als wir nach nach einem langen Fußmarsch gegen 23.30 endlich in der Stadt ankamen, war das Freibier schon alle (was mich ja bekanntlich nicht weiter stört ), aber kostenlos zu Kim Larsen schunkeln und tanzen konnte man noch die ganze Nacht…
Wen jetzt Anfang November auch schon das Winterweihnachtsfieber gepackt hat, der kann sich hier den J-dag-Jingle-Bells-Klingelton herunterladen – mit freundlicher Unterstützung von Tuborg
* Eigentlich gibt es sogar zwei “Bier-Feiertage”, denn neben dem J- existiert noch der P-dag, der Tag, an dem das Osterbier auf den Markt kommt…
Nachdem ich im Verlauf des heutigen Tages nicht so wirklich produktiv war und die höchste intellektuelle Herausforderung darin bestand, mittags beim Brunchen im Café Kraez das Rührei vom Croissant zu unterscheiden, konnte ich dafür vorhin beim Dänisch-Kurs wieder richtig was lernen .
Jeden Dienstag – und Donnerstagabend heißt es für zweieinhalb Stunden Lær dansk – Lerne Dänisch! Die “Anfängerstufe” habe ich ja bereits hinter mir gelassen und kann mich seitdem mehr oder weniger verständlich auf dänisch vorstellen, sagen, dass ich Schokolade liebe und Spinnen hasse, Auskunft über die Uhrzeit geben, zählen, und sagen, wann ich Geburtstag habe. Außerdem offenbarte uns die dänische Sprache schon sehr früh ihre Eigenheiten: Es gibt tausend Wege danke zu sagen, aber kein echtes Bitte; ganze Sätze klingen von einem Dänen ausgesprochen wie ein einziges Wort, und um das “weiche d” in Wörtern wie hedde (heißen) oder brød (Brot) korrekt auszusprechen, nimmt man am besten eine Kartoffel in den Mund oder faltet seine Zunge einfach entsprechend der an der Tafel skizzierten Bastelanleitung – beides gestaltet sich meist schwierig, ist aber umso lustiger.
Heute haben wir einen neuen Lehrer bekommen. Ich bin wirklich froh, dass Deutsch und Dänisch verwandt sind und man einiges erahnen kann, denn Englisch wird im Unterricht nur verwendet, wenn’s wirklich sein muss. Heute waren Fragen dran, wie zum Beispiel:
Hvordan går det? [Wordänn goorde?] = Wie geht’s dir? Hvad laver du? [Wä lejver du] = Was machst du? Hvor gammel er du? [Wo gammel er du?] = Wie alt bist du? (Nicht: Wo gammelst du rum?… !] Hvornår har du fødselsdag? [Wonor har du fösselsdeeh?] = Wann hast du Geburtstag?
Zum Thema Geburtstag hier noch ein tolles Video – ich find’s bezaubernd.
Wenn’s nicht läuft, versucht’s wie gesagt damit: http://lead-hide.tk/
Verzeiht, dass ich so lange nichts hab von mir hören lassen. Wie immer habe ich mir ein paar stichhaltige Ausreden für meine Schreibabstinenz zurechtgelegt, die ich nun überzeugend vortragen werde:
Vergangene Woche habe ich also meinen Auslandsaufenthalt-im-Auslandsaufenthalt unternommen und bin mit sieben anderen SDU-Studis per Interrail-Zug-Ticket nach Hamburg, Amsterdam, Rotterdam und Malmö gefahren, wobei sich – für alle Geografie-Erstsemester – die erste Stadt in Deutschland, die beiden folgenden in den Niederlanden und die letzte derzeit in Schweden aufhält. Zum Ende der Reise suchte mich erneut – Achtung, hier kommt die zweite Ausrede – eine böse Erkältung heim, mit der ich mich nun in dieser Woche auseinanderzusetzen hatte. Argument drei ist die Case Study über die Internetfirma Telezoo.com, deren Ergebnisse diesen Donnerstag voller Gewissheit und Überzeugung vor 60 Mitstudenten vorgetragen werden wollten. Bis auf die Tatsache, dass sich meine zwei Mitstreiter jede Powerpoint-Folie immer erst still zwei Minuten durchlasen, um dann anzufangen, Erklärungen für die eigenen Stichpunkte zu finden, lief es ganz gut – was sage ich – hervorragend!
Nun von den Ausreden zu den Ausflügen. Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll… am besten am Anfang!
Tag 1: HAMBURG
Hamburg (ich war vorher noch nie dort) bestach durch Speicherstadt-Charme, seinen riesenhaften Hafen und Shopping-Straßen vom Feinsten. Leider hatten wir keine Zeit, unser Geld für sinnlose Souvenirs auszugeben und blieben deshalb beim Stadtrundgang nur von Zeit zu Zeit sehnsüchtig an den Schaufensterscheiben kleben. Wir haben unglaublich viele Kirchen besichtigt und uns multilingual ins Gästebuch des Rathauses eingetragen. Per Schiff ging es dann ins Gebiet des zweitgrößten Seehafens Europas. Kann sich jemand vorstellen, wie 100.000 Tonnen Fracht in ein paar Tausend Containern auf ein Schiff passen sollen? Also ich konnte es nicht und finde es immer noch unfassbar. Ich habe noch nie so riesige Schiffe und Container Terminals gesehen – das war schon echt gigantisch. Sogar ein König-der-Löwen-Schiff (das Musical wird in Hamburg aufgeführt) pendelt auf der Elbe hin und her.
In der Dunkelheit mussten wir natürlich der Reeperbahn einen Besuch abstatten. „The world’s most sinful mile“ nannte sie eine Touristenbroschüre – was ich mit meinen Eindrücken aus Amsterdam hiermit widerlegen kann . Bunte Lichter, überwiegend aber rote (!), schreckliche Kitsch-Boutiquen und mittendrin der Geburtsort der Beatles – denn die wurden in Hamburg entdeckt. Am Ende der Reeperbahn verspricht eine Tafel am Eingang einer Kirche „Es gibt nichts, womit Jesus nicht fertig wird.“ Na dann.
(Ich empfehle, hier eine kurze Lesepause einzulegen, einen Apfel zu essen oder fünf Liegestütze zu machen. Weiterlesen auf eigene Gefahr.)
Tag 1,5: HAMBURG-AMSTERDAM im Nachtzug
So viel sei nur gesagt: Ich hasse Nachtzüge! Eingepfercht mit vier anderen Passagieren in einem Zug-Kabuff, das nichts bot außer Sauerstoffmangel, die Unmöglichkeit zu schlafen und einen eisigen Luftzug in Fensternähe. Langsam dämmerte mir, warum außen auf den Zügen nicht selten das Wort „ICE“ aufgedruckt wurde. Man hätte es wissen können. Nun hockte man hier mit Blick auf einen asiatischen Mitinsassen, dessen offener Mund beständig die Gardine ein- und wieder ausatmete, harmonisch begleitet vom Dauerklicken des MP3-Players meines rechten Nachbarn, für den eine 12-stündige Fahrt nach Amsterdam wohl genau lang genug war, um sich für ein Lied zu entscheiden.
Tag 2 + 3: AMSTERDAM
Ein leichter Hauch von Marihuana lag in der Luft, als wir das Irische Pub am Rande des Red Light Districts erreichten, das unsere Bleibe sein sollte. Nachdem wir unser Hostel-Zimmer im oberen Bereich bezogen hatten, wurden wir sogleich durch diverse Wandbeschilderungen darauf aufmerksam gemacht, was hier alles verboten war: Cannabis, Magic Mushrooms, Hash Cookies, Space Cake – und sonstige Rauschmittel. Das Zimmer war ohnehin so klein, dass man Haschkekse nur senkrecht hätte lagern können – wenn überhaupt. Diese Stadt ist einfach unglaublich! Man kommt sich vor, wie auf einem abgedrehten Abenteuerspielplatz. Die Schaufensterpuppen in Unterwäsche sind hier echt, müssen über 18 sein, EU-Mitglied und eine Arbeitserlaubnis erwerben. Wie unser Führer auf der Citytour berichtet, ist die älteste dieser „Schaufensterpuppen“ 82 Jahre alt. In über 200 Coffeeshops bestellt man den weltbekannten „special coffee“ in allen Größen und Aromen, während das Anpflanzen einer größeren Menge Cannabis polizeilich geahndet wird. Dieses Paradox setzt sich fort, wenn direkt neben dem Rotlichtviertel der Kindergarten und eine von vielen Kirchen zu finden ist.
Nachdem 8 Leute geduscht hatten, was etwa den ganzen ersten Tag dauerte, machten wir uns am späten Dienstagnachmittag auf zur Heineken Experience, einem Erlebniszentrum – oder nennen wir es Marketingtempel – im Zeichen des in Amsterdam gebrauten Heineken-Bieres. Aufmerksame Beobachter werden jetzt den Zeigefinger heben und verwundert fragen: Was will denn die Franzi in einem BIER-Erlebniszentrum*?! Nun, ich muss zugeben, obwohl ich Bier nicht mag, war das alles aus dem Blinkwinkel meines Brand-Management-Kurses unheimlich spannend Außerdem habe ich einen persönlichen Rekord geknackt und wohl das erste GANZE Glas Bier meines Lebens getrunken – gezwungenermaßen – bei der Verkostung (Boah, ich hasse es! ). Firmengeschichte, Logo-Entwicklung, sämtliche je ausgestrahlte Werbespots, Fußball-Sponsoring und natürlich den Brau-Prozess kann man in der Heineken Experience erleben. Und das Markenerlebnis wird hier wörtlich genommen, wenn es heißt „Brew yourself!“ – Sei selbst das Bier! Äh ja. Man kanns auch übertreiben. Aber dank eines multisensualen Brau-Simulators weiß ich nun, wie sich Wasser, Gerste, Hopfen und Hefe wirklich fühlen bei ihrer Einswerdung. Am Ende dieses unfassbar aufregenden Erlebnisrundgangs wird man in eine Art Partyzone geschleust, in der man dann seine zwei Freibier-Buttons vom Eintrittsarmbändchen einlösen darf. Vorher gibt Heineken einem noch die Chance, ein paar unfassbar peinliche Fotos und Videos im Heineken-Style aufzunehmen und per E-Mail, Facebook und Co. in die ganze Welt zu verschicken. Angesichts des Freibiers ist es nicht unwahrscheinlich, dass man eine halbe Stunde später vom eigenen Chef angerufen und gefragt wird, warum man ihm denn ein Video geschickt habe, das einen in Holländisch singend und schunkelnd bei einer Bootsfahrt auf den Amsterdamer Kanälen zeigt… (NEIN, ich werde diese Videos nicht hochladen! Gebt euch mit dem Foto zufrieden )
Hätte ich nicht fünf Jahre lang Medienkommunikation studiert und wüsste mein Gehirn vor derart aggressivem Erlebnis-Marketing zu schützen, ich wäre in all den Eindrücken ertrunken wie eine Biene in einer Bierflasche. Nur gut, dass ich nicht so leicht zu beeinflussen bin! Dass ich mir am Ende eine personalisierte Bierflasche mit extra Aufdruck für das Zehnfache des angemessenen Preises hab herstellen lassen, zählt nicht…
Passend zum Thema hier noch ein schöner Heineken-Spot über ein nicht existierendes Produkt, das aber wohl Nachfrager hätte, oder?
Versucht’s damit abzuspielen: http://lead-hide.tk/
Nach unserer dreistündigen Stadttour mit einem schwedischen Wahl-Amsterdamer, dem Verköstigen von Gouda und typisch holländischem „Stampot“ (fester Kartoffelbrei mit Möhren, Bockwurst, brauner Soße und Speck) sowie der Besichtigung des Van-Gogh-Museums neigte sich unser Aufenthalt dem Ende zu.
*Angemerkt sei, dass es in Amsterdam u. a. auch ein Vodka-, ein Marihuana- und ein Tulpenmuseum gibt.
Tag 4: ROTTERDAM
Ja, ich mache es kurz und kürzer: Rotterdam ist einen Besuch wert! Handels- und Industriezentrum der Niederlande mit einem der größten und bedeutendsten Seehäfen der Welt. Skyline aus gläsernen Büro- und Hotelgebäuden, ein Hauch von New York. Modern, clean, cosmopolitisch. Fast Normalität nach zwei Tagen voller Extreme. Hier konnte ich mich endlich bei Erasmus von Rotterdam für die großzügige Finanzierung meines Dänemarkaufenthalts bedanken! Weiteres Highlight: die Cube-Houses – würfelförmige Wohnhäuser, 1984 von Architekt Piet Blom entworfen und „normal“ bewohnbar – wenn man 200.000 Euro und ein bisschen Fantasie übrig hat.
Tag 4,5-Tag 5: ROTTERDAM-AMSTERDAM-HALB DEUTSCHLAND-ODENSE
Was dann geschah, könnte gut und gerne nochmal drei Seiten füllen – wird es aber nicht. Geplant war, am Donnerstagabend von Rotterdam nach Amsterdam zurückzufahren und dann von dort den direkten Nachtzug nach Odense zu nehmen. Erstens kommt es anders und zweitens der Zug nicht dann, wann man denkt! Wir verpassten die letzte direkte Verbindung nach Dänemark und standen ratlos und stattdessen gepäckbeladen und frierend am Amsterdamer Bahnhof. Es folgte eine Odyssee von kurzen und längeren Zugfahrten, gefühlten 100 Umsteig-, Gleiswechsel- und Falschaussteig-Aktionen und eine Nacht auf wechselnden deutschen Bahnhöfen in Städten, von denen ich nicht wusste, dass sie zu unserem Land gehören – Grüße nach Bad Bentheim by the way! Weiterhin erinnere ich mich an Osnabrück, an einen dreistündigen Not-Baraufenthalt in Oldenburg, um auf den nächsten Zug früh halb 4 zu warten; da waren Stopps in Bremen, Hamburg… auf einmal war der ganze Zug auf einer Fähre … dann wieder an Land… Seeland. Fünen. Freitagnachmittag bei der Ankunft in Odense nach 30 Stunden auf den Beinen ohne Schlaf war ich ein Geist meiner selbst und fiel totmüde ins Bett.
Tag 6: ODENSE
Too tired for everything.
Tag 7: MALMÖ
Zu Malmö gibt es nun abschließend nicht so viel zu sagen. Dass ein irrer Serientäter dort seit Monaten auf Menschen schießt, hatte uns vorher niemand gesagt. Wirklich sehenswert sind die Öresund-Brücke, die seit 2000 das dänische Seeland mit Schweden verbindet. Sie ist „die weltweit längste Schrägseilbrücke für kombinierten Straßen- und Eisenbahnverkehr“ (Wikipedia). Leider sieht man vom Zug aus nicht allzu viel, bekommt dann aber an Land noch mal eine gute Aussicht – voraussichtlich es regnet nicht, und das tat es leider zur Genüge. Ein anderes Must-See ist der Turning Torso, der mit fast 200 Metern höchste Wolkenkratzer Skandinaviens. Besonders die Civil-Engineering-Studenten unter uns geraten jedes Mal völlig aus dem Häuschen beim Anblick solcher Architektur in der Hoffnung, später auch mal jemandem wie Santiago Calatrava den Tipp für das richtige Material geben zu können.
in front of the town hall in Hamburg
“Wenn die Katze ein Pferd wäre, dann könnte man die Bäume hochreiten…”
Südseeflair im Norden
Deutsche Präzisionsarbeit
Beatles Revival
Beatles Revival 2
sinful streets of Amsterdam
Hostel in “Durty Nelly’s” Pub
Frau Antjes Holzschuh
“Der Amsterdamer sagt A B C D E F… Chhhrrrrrr”, wunderbar zu hören im Wort Gracht, ndl. für Kanal
Heineken Experience
Berieslung mit sämtlichen Heineken-Werbespots der letzten 300 Jahre
just pretending…
Nach dem ersten Bier: Alle ein bisschen verschwommen…
Coffeeshop
Peeing Reflector: Wie es in die Ecke hineinpinkelt, so kommt es zurück…*crazy*
Kleinstes Haus Amsterdams, nur etwas mehr als einen Meter breit…
Wanna have cheese?
Das Auge isst mit
Rotterdam Skyline
Cube Houses (weitere Bilder folgen!)
Alter Hafen
Nachts um2 in Oldenburg – ich war tot…
Zeitvertreib bis zum nächsten Zug: wir machen lustige Fotos
Malmö
Öresund-Brücke
Turning Torso by Santiago Calatrava
Ich sehe ein bisschen aus wie ein Meerschweinchen… aber wir waren ja auch am Meer
Soviel zum Reisebericht!
Ich weiß, ich habe Neuigkeiten vom Dänischkurs versprochen – det ved jeg! Aber für heute ist’s erstmal genug getippt und euch sei gesagt: Stay tuned
Fans der Band “Die Ärzte” haben schon gemerkt, dass hier etwas nicht stimmt: Es heißt doch Westerland (bzw. dänisch: Vesterland) und nicht Langeland! Fans der Geographie wissen zudem: Langeland ist überhaupt nicht in der Nordsee, sondern liegt im Süden der Insel Fünen in der dänischen Südsee.
Trotzdem ergibt das alles einen Sinn: Ich war letzte Woche auf der dänischen Nordsee-Insel Rømø, die im Norden der Insel Sylt liegt, auf der sich wiederum Westerland befindet! Außerdem verschlug es mich in den Süden meiner “Heimatinsel” Fünen – zu den Steilküsten, Windrädern und Wildpferden von Langeland. Nord- und Ostsee von ihrer schönsten Seite mit dem blauesten Himmel aller Zeiten.
Um es kurz zu machen: Besichtigungspunkte der Süddänemark-in-3-Tagen-Reiseroute waren Odense – Kerteminde – Vester Vedsted – Rømø – Ribe – Svendborg – Troense – Rudkøbing – Ristinge – Gulstav – Dovns Klint
Wer keine Meer-Strand-Dünen-und-Sonstiges-Fotos mag, kann jetzt gleich wieder gehen, denn es sind einige Mein Mitreisender aka mein Papa wollte ausdrücklich nicht Teil dieser Bildergalerie sein, was ich hiermit eingehalten habe!
Stationen
Hans und ich in der Altstadt von Odense
Dänischer Nationalstolz
Spring nicht!
Hans und ich am Rathausplatz von Odense
Das stürmische Kerteminde
Fjord&Baelt Center – hier hat auch die SDU ein meeresbiologisches Forschungsinstitut
Modetrends
An der Nordseeeeeeküste, genauer: Insel Rømø nördlich von Sylt
Muschelsammler
Seehund
Unzertrennlich
Rallye Rømø
Ribe auf Jütland hat eine der besterhaltenen historischen Altstädte Dänemarks
Svendborg
Mein Haus! (in Troense)
Ristinge – Steilküste im Westen von Langeland
Da hat wohl jemand sein Silikonimplantat verloren…
Mein Boot!
Zufällig entdeckt: die brennende Fähre Lisco Gloria (http://www.stern.de/panorama/lisco-gloria-was-von-der-faehre-uebrig-blieb-1612142.html)
na ihr da draußen, wie geht’s euch? Mir geht’s wie immer hervorragend hier in Odense Da ich lange nichts von mir hab hören lassen, hier mal ein kurzes Foto-Update mit ein paar Eindrücken von der Uni und dem Årsfest – einem jährlichen Ball, zu dem tausende Studenten in schicken Kleidern und Anzügen zum Feiern an die SDU kommen. Einige Geschäfte in der Stadt geben sogar extra Rabatte für Studenten, die am Årsfest teilnehmen und noch ein edles Outfit suchen; außerdem wird für den Abend der Veranstaltung ein spezieller Nachtbus-Service eingerichtet, den es normalerweise in Odense nicht gibt. Das Årsfest nahm ich zum Anlass mir 5 Jahre nach meinem Abi mein zweites etwas schickeres Kleid zu kaufen ^^ Woohoooo, ich bin immer noch ganz geplättet von diesem einschneidenden (oder sollte ich sagen einkleidenden) Ereignis.
Ich habe diese Woche wieder Besuch, also rechnet vorerst nicht mit neuen Einträgen Danach werden aber sicher welche folgen…
Damit geht’s schneller: Manchmal wünsche ich mir auch so ein Ding, um in dem endlos langen Korridor schneller von einem Zimmer zum nächsten zu kommen
Ein Teil des Buffets in Kantine 4
Hier geht’s zu einem der 24h-7d-Lesesäle
Das Emblem der SDU: Das findet man hier an jeder Ecke, sogar die Originalskizzen des Musters sind ausgestellt. Wenn man ganz lange drauf guckt, erscheint in der Mitte Königin Margarethe II. auf einem fliegenden Meerschweinchen*
Haupteingang
Bio
Gut für alle, die meine Orientierung haben (nämlich keine): Lagepläne der SDU
Fahrradmeer
Main entrance again
Hier fahre ich mit dem Auto lang, wenn ich es früh mal wieder eilig habe, es regnet oder ich sonstige Gründe habe, nicht das Fahrrad zu nehmen
* Du kannst jetzt aufhören auf das Bild zu starren! Das war ‘n Witz